SPD beantragt höhere Bezuschussung der Sanierung der Minigolfanlage in den Elzer Anlagen

Nach einer Besichtigung der Baustelle in den Elzer Anlagen spricht sich die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung Elz dafür aus, dem Verschönerungsverein Elz 1912 e.V. einen Zuschuss in Höhe der voraussichtlichen Deckungslücke von 8.000 € zu gewähren.

Bei dem Besuch der SPD-Fraktion stellten zunächst der Vorsitzende des Verschönerungsvereins Karl Lindig und Ludwig Schmidt von den „Mittwochsrentnern“ den aktuellen Stand der Sanierungsarbeiten an der Minigolfanlage vor. Danach müssen alle Minigolfbahnen neu betoniert und später insgesamt das Niveau des Geländes um ca. 15 cm angehoben werden. Außerdem ist noch die Anlage eines Boule-Platzes vorgesehen.

SPD-Vorsitzender Thomas Lang wies darauf hin, dass diese Baumaßnahme nur durch den tatkräftigen und ehrenamtlichen Einsatz der Mittwochsrentner möglich sei und ihnen dafür hohe Anerkennung gezollt werden muss.

Karl Lindig wies darauf hin, dass trotz bereits zugesagter Zuschüsse und Spenden voraussichtlich ein Kostenanteil von 8.000 € ungedeckt bliebe. Der angekündigte gemeindliche Zuschuss betrage nach den Richtlinien aber lediglich 5 % der Investitionskosten von rd. 13.000 €. SPD-Fraktionsvorsitzender Lang bezeichnete dies allenfalls als einen Tropfen auf den heißen Stein. Er und die anwesenden Fraktionsmit-glieder wiesen darauf hin, dass sich der Verschönerungsverein Elz 1912 e.V. in vorbildlicher Weise um die Pflege und den Erhalt der Elzer Anlagen kümmere. Mit der Sanierung und Neugestaltung der Elzer Minigolfanlage werde eine Einrichtung wiederhergestellt, die für viele Elzer mit positiven Kindheitserinnerungen verbunden sei.

Lang wies darauf hin, dass im Gegensatz zu anderen bezuschussten Vereinsmaßnahmen die Elzer Anlagen den Elzer Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr als Naherholungsgebiet zur Verfügung stünden und auch gerade in den Sommermonaten rege von Familien genutzt würden. Daneben nützten auch eine Reihe von Elzer Vereinen die Anlagen für ihre eigenen Vereinsfeste. Der dafür erhobene Betrag könne in Relation zur dafür zur Verfügung gestellten Infrastruk-tur allenfalls als Anerkennungsbetrag gewertet werden.

Der SPD-Fraktion erscheine in diesem Fall eine Abweichung von der starren 5%-Regelung durchaus angebracht. Die bestehende Kostenlü-cke solle bis zu einem Betrag von 8.000 € seitens der Gemeinde übernommen werden. Zur Reduzierung des gemeindlichen Zuschusses könnte seitens der Gemeinde auch eine Unterstützung bei der Spendeneinwerbung – z.B. über Hinweise auf der gemeindlichen Webseite und im BlickPUNKT – erfolgen.