SPD Elz: Bessere Information über Wasserverunreinigungen und Verkehrssicherheit sind Themen weiterer Anträge

Mit der Verbesserung der Information der Elzer Bevölkerung bei Wasserverunreinigungen sowie der Erhöhung der Verkehrssicherheit an mehreren Stellen in Elz befassen sich weitere Anträge, die die Elzer SPD-Fraktion für die Sitzung der Gemeindevertretung am kommenden Montag eingereicht hat.

So fordert die Elzer SPD u.a., künftig auch elektronische Medien zur Information über Wasserverunreinigungen zu nutzen. Hintergrund des Antrags sei, so Fraktionsvorsitzender Thomas Lang, dass im März viele Malmeneicher von der Empfehlung, ihr Trinkwasser aufgrund einer Verunreinigung abzukochen, erst durch die Aufhebung dieser Empfehlung erfahren hätten. Lang führt dies u.a. darauf zurück, dass der Hinweis nur in Form einer Amtlichen Bekanntmachung, nicht aber im redaktionellen Teil der lokalen Tageszeitung abgedruckt war. Weder auf der Webseite noch im Facebook-Auftritt der Gemeinde habe man eine entsprechende Mitteilung gefunden.

Die Elzer SPD verweist darauf, dass dieses Thema schon einmal vor rd. 10 Jahren in den gemeindlichen Gremien beraten wurde. Schon damals sei dafür plädiert worden, auch die damals noch wesentlich weniger verbreiteten elektronischen Medien stärker für solche Informationen zu nutzen. Außerdem regt die SPD an, für Hinweise in der Lokalpresse künftig eine gestaltete Anzeige – wie es Limburg bereits seit Jahren mit einer Schupo-Figur umsetze – zu nutzen.

Weitere Anträge befassen sich mit der Erhöhung der Verkehrssicherheit in Elz. So sollen nach Auffassung der Elzer SPD die Fußgängerüberwege besser ausgeleuchtet werden. Hierzu soll die Verwaltung entsprechende Verhandlungen mit Hessen Mobil über den Einsatz von LED-Leuchten führen.

Daneben bittet die SPD, die Entscheidung über die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung in der Oberen Oberdorfstraße noch einmal zu überprüfen. Nach Auskunft des Fraktionsvorsitzenden Thomas Lang resultiere diese Anfrage aus Anregungen von Anliegern, die selbst über gefährliche Situation durch fehlende Sichtbeziehungen in die Weberstraße geklagt hätten. Hinzu komme, so Lang, dass auch die geringe Straßenbreite und die fehlenden Gehwege in diesem Bereich aus seiner Sicht für die Beibehaltung der Einbahnstraßenregelung sprächen. Auch sei die Zeitersparnis durch die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung eher minimal. Sollte die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung allerdings beibehalten werden, sei zumindest die Anbringung eines Verkehrsspiegels im Bereich der Valentinstraße dringend angezeigt

Ein weiterer Antrag befasst sich mit der Verkehrssituation in Malmeneich. So soll nach Auffassung der Elzer SPD auf den Einbau einer Querungshilfe im Bereich der Bushaltestellen hingewirkt werden. Außerdem soll im gleichen Bereich ein weiteres Gehäuse für Radarmessungen errichtet werden. Die Bestückung dieses Gehäuses soll alternierend mit dem Gehäuse in der Rathausstraße erfolgen. Übergangsweise soll in Malmeneich die gemeindeeigene Geschwindigkeitsmessanlage installiert und der Bau- und Umweltausschuss über die Messergebnisse informiert werden.

Zur Begründung dieses Antrags führt die SPD aus, dass in Malmeneich aufgrund der Breite der Ortsdurchfahrt vor allem im Berufsverkehr deutlich zu schnell gefahren werde. Hierdurch käme es zu Ge-fährdungen der Schüler, die die Straße queren müssen, um den Schulbus zu erreichen bzw. nach der Schule wieder nach Hause gehen zu können.