Die Elzer SPD wird in diesem Jahr keinen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl aufstellen

Nachdem Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzender Thomas Lang mitgeteilt hatte, dass er in diesem Jahr aus beruflichen Gründen für eine Bürgermeisterkandidatur nicht zur Verfügung steht, diskutierten die Mitglieder des SPD-Ortsvereinsvorstands und der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung intensiv über die Aufstellung einer eigenen Kandidatin bzw. eines eigenen Kandidaten für die bevorstehende Bürgermeisterwahl.

Aus Sicht der Elzer SPD ist es grundsätzlich positiv zu bewerten, wenn der Wähler zwischen mehreren Kandidaten auswählen kann. Die Vorstellungen der Elzer SPD von der Führung des Amtes weichen – wie die Vergangenheit in verschiedenen Sachfragen wiederholt gezeigt hat – auch von der Amtsführung durch Bürgermeister Kaiser ab.

Eine insoweit wünschenswerte Gegenkandidatur ist aber aus Sicht der Elzer SPD an verschiedene Voraussetzungen geknüpft:

Die Kandidatin bzw. der Kandidat sollte über

  • eine adäquate Fach- und Verwaltungskompetenz in den für die Elzer Gemeindeverwaltung einschlägigen Themen verfügen,
  • kommunalpolitisch erfahren sein,
  • einen ausgeprägten Gestaltungswillen aufweisen und
  • über ausreichende zeitliche Möglichkeiten verfügen, um den Elzer Wählerinnen und Wählern in einem intensiven und bürgernahen Wahlkampf vermitteln zu können, wofür sie/er steht und welche Entwicklung sie/er als Bürgermeisterin/Bürgermeister für Elz anstrebt.

Die SPD Elz bedauert, dass für die anstehende Wahl aus den eigenen Reihen keine Kandidatin/kein Kandidat zur Verfügung steht, die/der alle vorstehend genannten Anforderungen in sich vereint. Konsequenz hieraus ist, dass die Elzer SPD für diese Wahl keine eigene Kandidatin/keinen eigenen Kandidaten nominiert.